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2012: Das große Friedrich-Jahr hat begonnen. Vor 300 Jahren am 24. Januar wurde der bis heute viel diskutierte König von Preußen geboren - Anlass zahlreicher Ausstellungen und Veranstaltungen in Berlin und vor allem Potsdam, siehe hier.

Friedrich II. im Tacheles

 

Schwer erziehbar und ruhmsüchtig
Talentiert und diszipliniert
Widersprüchlich
Reformer und Traditionalist
Ein Spötter und scharfer Denker
Ideologisch verklärt und missbraucht

Friedrich II. war vieles, nur eins nicht: ein Hasenfuß. Nicht ohne Grund heißt die große Friedrich-Ausstellung im Neuen Palais „Friederisiko". Seine Kriegspolitik hat Preußen fast in den Ruin geführt und gleichzeitig zur europäischen Großmacht aufsteigen lassen.

Ich habe mich durch die zahlreichen Neuererscheinungen und Ergebnisse der Forschungscolloquien anlässlich seines 300-jährigen Geburtstags gewühlt und teile gerne mit Ihnen meine alten und neuen Erkenntnisse.

„Friederisiko" öffnet am 28. April 2012 im Neues Palais, weitere Info unter http://www.spsg.de/index_10134_de.html
Für Musikliebhaber gibt es im Juni eine Reihe von Veranstaltungen v.a. in Potsdam, s. www.musikfestspiele-potsdam.de

 

 

 

 

Wer sich für Schlüsselsysteme, Wasserleitungen und andere  Alltäglichkeiten,  für auch weniger bekannte Skulpturentypen aus vorantiker und antiker Zeit interessiert, der sollte die Sonderausstellung über Pergamon im Pergamonmuseum nicht verpassen.

 

Bronzefinger Schlüssel aus Pergamon

 

Weniger das Detail als das große Ganze steht im Vordergrund des Pergamon-Panoramas in dem extra dafür konstruierten Rundbau vor dem Haupteingang. Die Simulation von Tag und Nacht passt zur herrschenden Vorliebe der Rekonstruktion.

Alles Weitere:

http://www.smb.museum/smb/standorte/index.php?p=2&objID=27&n=15

 

 

Work in progress: die Arbeiten entstehen vor Ort, täglich außer montags nehmen freundliche Damen "Normalsterblichen" eine Gipsmaske ab, die Bestandteil der skelettartigen Plastik wird. Pawel Althammer, der Künstler selbst, ist da, um die aus Maschinen quellenden weißen Kunststoffwürste um Drahtgeflechte zu winden und so die Figuren zu formen. Wer möchte, kann sich über Internet für die Verewigung als Kunstwerk bewerben. http://www.deutsche-guggenheim.de/ex_pawelalthamer_de_full.php

Am Ende der Ausstellung (16.01.2012) soll der Raum gefüllt sein.

Plastik1 Pawel Althammer in Deutsche Guggenheim

Unter den Linden 13/15

Plastik2

 

 

 

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