![]() | Viel gescholten und zumeist als Problemfall dargestellt, haben Türken in Berlin einen schweren Stand. Es gibt allerdings auch Anderes zu entdecken (hier im Kurzinterview mit Radioeins/rbb zusammengefasst): eine vielfältige Szenerie jenseits der gängigen Zuschreibungen. In diesem von der Kritik viel gelobten Buch geht es um die 300-jährigen deutsch-türkischen Beziehungen. Um Türkenmode und Kammerdiener im 18. Jahrhundert, militärische Allianzen bis ins 20. Jahrhundert, um Stipendiaten und Industriearbeiter und um die Bundesrepublik Deutschland, die nie ein Einwanderungsland sein wollte und es de facto doch war.
Seit dem 1. Januar 2007 gehört Rumänien zur EU. Doch das Land scheint nach wie vor weit weg von "unserem Europa" zu sein. Und wenig attraktiv dazu. Doch wer neugierig auf die Welt geblieben ist, kann in dem Land mit dem miserablen Ruf seine Überraschungen erleben und einiges über Perspektiven, Identitäten, Zivilgesellschaft, Demokratie und Diktatur lernen. Für drei Jahre habe ich in der Hauptstadt Rumäniens gewohnt, das Land intensiv bereist und mit vielen Menschen gesprochen. Die in dieser Zeit regelmäßig an den Berliner Perlentaucher gesandte "Post aus der Walachei" hat ihren Niederschlag in dieser Publikation gefunden. Zu den kulturell größten Überraschungen gehört die vitale, international erfolgreiche Filmszene sowie das im Westen wenig bekannte architektonische Erbe der Moderne in Rumänien. Dieses und vieles andere mehr thematisiert das hoch Länderporträt.
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