Filmstadt Berlin

Seitdem Emil und Max Skladanowsky 1895 im Berliner "Wintergarten" öffentlich mehrere Filmsequenzen vorführten, wurde in Berlin Filmgeschichte geschrieben. Zahlreiche Filme der zwanziger Jahre, wie "Berlin - Symphonie einer Großstadt" oder "Metropolis", sind Filmklassiker. Mit dem Exodus von Regisseuren und Filmstars v.a. nach Hollywood ging die große Ära des UFA-Films nach dem Aufstieg der Nationalsozialisten zu Ende. Die 1946 im Ostteil der Stadt gegründete DEFA produzierte bedeutende Nachkriegsfilme wie "Die Mörder sind unter uns" und trotz politischer Schwierigkeiten großartige gesellschaftliche Bestandsaufnahmen wie "Spur der Steine".
Seit der Wiedervereinigung kann man den Filmteams in Berlin nahezu täglich begegnen. Berlin ist Drehort wie auch Schauplatz großer Kinoerfolge wie "Lola rennt, "Goodbye Lenin" und "Das Leben der Anderen". Tom Cruise hat hier in der Rolle als Stauffenberg gespielt und Quentin Tarantino seinen "Inglourious Basterds" mit Brad Pitt in der Hauptrolle gedreht.
Neben dem Filmmuseum im Filmhaus am Potsdamer Platz bietet der Besuch verschiedener Originalschauplätze alter und neuer Produktionen einen spannenden Einblick in die Filmstadt Berlin.