Aktuelles

Einen wunderbaren Überblick über die Ausstellungen 2017 finden Sie hier und Neuigkeiten rund um das Kunstmachen auf www.art-in-berlin.de.

Vergangenes:

2015 wurde in zahlreichen Ausstellungen, Filmreihen und Veranstaltungen an die Kapitulation/Befreiung 1945 erinnert. Anläßlich des 50jährigen Jubiläums der offiziellen diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel finden einige Sonderausstellungen statt.

2014 wurden 25 Jahre Maueröffnung gefeiert.

2013 jährte sich die Übergabe der Macht an die Nationalsozialisten zum 80. Male. Zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen fanden im Laufe des Jahres unter dem Motto

statt.

Eine kleine, aber feine Ausstellung über den Fundort der Nofrete war im Neuen Museum auf der Museumsinsel zu sehen:

Im Licht von Amarna.
100 Jahre Fund der Nofretete

Vor einhundert Jahren wurden im heutigen Tell el-Armana neben der berühmten Büste der Nofretete Tausende von Objekten ausgegraben, von denen etwa 400 in dieser Ausstellung zu sehen sind. Keramiken, Architekturfragmente, Statuetten, Schmuck. Allein schon die Fayence-Arbeiten sind den Besuch der Ausstellung wert. Ihre leuchtende Farbigkeit und Formschönheit wird man nicht vergessen. Andere Objekte verblüffen in ihrer naturalistischen Darstellung (s. Abb.).

Karten, Modelle von Wohnhäusern und dem Aton-Palast machen den Ort anschaulich, den Echnaton erbauen ließ, um einzig dem Lichtgott zu huldigen.

Im Untergeschoss wurde anhand von schriftlichen Dokumenten die nicht unumstrittene Fundteilung thematisiert.

Beispiele von Fragmenten farbiger Fliesen als Wandeinlage
Neues Reich, 18. Dynastie, 1351-1334 v. Chr.; polychrome Fayence
Schenkung James Simon
© Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jürgen Liepe

 

Im Museum für Islamische Kunst, im Südflügel des Pergamon-Museums gelegen, fand eine kleine Ausstellung über Samarra statt.

Samarra - Zentrum der Welt. 100 und 1 Jahr archäologische Forschung am Tigris

Viele hier im Westen werden mit diesem Namen wenig anfangen können. Das im 9. Jahrhundert als eine der weltgrößten Stadtanlagen geschaffene Zentrum des Abbasidenreichs am Tigris nördlich von Bagdad ist heute ein kleiner Ort. Von der wirtschaftlichen Blütezeit sind nur Ruinen geblieben, die vor einhundert Jahren u.a. vom Berliner Altorientalisten Ernst Herzfeld erforscht wurden.

Besonders interessant ist die Lüsterkeramik, die uns über die Handelbeziehungen bis nach China Auskunft gibt. Und die wechselseitige Beeinflussung z.B. über das Auftauchen des Blaus in der Keramik.

Zum genauen Hinschauen laden die Fassadenornamentierungen ein. Deutlich ist die Emanzipation von spätantiker römischer Kunst zur Ausprägung des eigenen Schrägschnittstils zu bemerken. Seine Gestaltungsordnung herauszufinden kann auch dem Nichtspezialisten Freude machen.

 

2012: Das große Friedrich-Jahr hat begonnen. Vor 300 Jahren am 24. Januar wurde der bis heute viel diskutierte König von Preußen geboren - Anlass zahlreicher Ausstellungen und Veranstaltungen in Berlin und vor allem Potsdam.

Friedrich II. im Tacheles

 

Schwer erziehbar und ruhmsüchtig
Talentiert und diszipliniert
Widersprüchlich
Reformer und Traditionalist
Ein Spötter und scharfer Denker
Ideologisch verklärt und missbraucht

Friedrich II. war vieles, nur eins nicht: ein Hasenfuß. Nicht ohne Grund hieß die große Friedrich-Ausstellung im Neuen Palais „Friederisiko". Seine Kriegspolitik hat Preußen fast in den Ruin geführt und gleichzeitig zur europäischen Großmacht aufsteigen lassen.

Ich habe mich durch die zahlreichen Neuererscheinungen und Ergebnisse der Forschungscolloquien anlässlich seines 300-jährigen Geburtstags gewühlt und teile gerne mit Ihnen meine alten und neuen Erkenntnisse.

 

 

 

 

 

Wer sich für Schlüsselsysteme, Wasserleitungen und andere  Alltäglichkeiten,  für auch weniger bekannte Skulpturentypen aus vorantiker und antiker Zeit interessiert, der sollte die Sonderausstellung über Pergamon im Pergamonmuseum nicht verpassen.

 

Bronzefinger Schlüssel aus Pergamon

 

Weniger das Detail als das große Ganze steht im Vordergrund des Pergamon-Panoramas in dem extra dafür konstruierten Rundbau vor dem Haupteingang. Die Simulation von Tag und Nacht passt zur herrschenden Vorliebe der Rekonstruktion.

Alles Weitere:

http://www.smb.museum/smb/standorte/index.php?p=2&objID=27&n=15

 

 

Work in progress: die Arbeiten entstehen vor Ort, täglich außer montags nehmen freundliche Damen "Normalsterblichen" eine Gipsmaske ab, die Bestandteil der skelettartigen Plastik wird. Pawel Althammer, der Künstler selbst, ist da, um die aus Maschinen quellenden weißen Kunststoffwürste um Drahtgeflechte zu winden und so die Figuren zu formen. Wer möchte, kann sich über Internet für die Verewigung als Kunstwerk bewerben. http://www.deutsche-guggenheim.de/ex_pawelalthamer_de_full.php

Am Ende der Ausstellung (16.01.2012) soll der Raum gefüllt sein.

Plastik1 Pawel Althammer in Deutsche Guggenheim

Unter den Linden 13/15

Plastik2